Neuigkeiten

Oktober 2019

Die Arbeitsgemeinschaft „Ausbau vor Neubau“ (AG) ist jetzt online

  

Mit einer eigenen Homepage will das Bündnis aus den Umweltverbände BUND und NABU, dem Verkehrsclubs Deutschland (VCD), der Interessengemeinschaft Verkehrsneuplanung Ittendorf (IVI), dem Meersburger Initiativ-Kreis B 31 neu (MIK) sowie aus der Ortsgruppe Markdorf des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands die interessierte Öffentlichkeit über den Fortgang der Planung der B 31 neu zwischen Meersburg und Immenstaad informieren.

Die Homepage enthält sowohl aktuelle Informationen zum Planungsgeschehen wie auch Links zu den offiziellen Dokumenten des Regierungspräsidiums Tübingen. Außerdem gibt es Links zu den Homepages der in der AG zusammenarbeitenden Organisationen, in denen vertieft auf die speziellen Belange des Naturschutzes oder der betroffenen Gemeinden eingegangen wird.

Link zur Homepage:

www. b31- ausbau-vor-neubau.de

Informationsveranstaltung zum Planungsprozess 

 

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Präsentation Blick in die Werkstatt, 22. & 23.10.2019
Im Rahmen des Dialogs zur Planung der B 31 neu zwischen Meersburg-Immenstaad ermöglichte das Planungsteam des Regierungspräsidiums Tübingen am 22. und 23. Oktober 2019 einen aktuellen Blick in die Planungswerkstatt.
Die vorgestellte Präsentation finden sie hier:
blick_werkstatt_22_23_10_19.pdf
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Pressebericht zur Veranstaltung - Südkurier vom 23. Oktober 2019
Planer haben an allen Varianten für die B 31-neu gearbeitet
Hier finden Sie einige der wichtigsten Änderungen
Bodenseekreis_ Planer haben an allen Var
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Pressebericht zur Veranstaltung - Südkurier vom 24. Oktober 2019
Das sagen die Experten zu den Publikumsfragen aus der Informationsveranstaltung
Bodenseekreis_ Kann sich der Bund die ne
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Informationsveranstaltung zum Planungsprozess 

 

Im Rahmen des Dialogs zur Planung der B 31-neu zwischen Meersburg-Immenstaad läd das Planungsteam des Regierungspräsidiums Tübingen zu einen Blick in die "Planungswerkstatt" ein. Um möglichst vielen interessierten Bürgern die Teilnahme zu ermöglichen, werden dieses Mal zwei Veranstaltungstermine angeboten. Auf Beiden werden die gleichen Informationen präsentiert.

 

Die Veranstaltungen finden am

Dienstag, 22. Oktober und Mittwoch, 23. Oktober

in der Linzgauhalle in Immenstaad statt.

Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

 

Weitere Informationen:

https://b31.verkehr-bodenseeraum.de/news/presseinformation-vom-1992019

 

September 2019

Artikel im Südkurier vom 25.09.2019

 

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Was bringt der Bürgerbeteiligungsprozess für die Bürgerinitiativen?
Verkehrsminister Winfried Hermann hat im Juli dieses Jahres bei der Eröffnung der B31-neu in Überlingen den Bürgerbeteiligungsprozess zur B31 neu als „den größten seiner Art, der jemals in Südwürttemberg stattgefunden hat“, gewürdigt und konstatiert, er diene „zum gegenseitigen Verständnis“. Der SÜDKURIER hat die sechs Initiativen - so auch den MIK - nach ihrem Eindruck befragt:
Wie wir als MIK den Dialogprozess sehen, lesen Sie hier.
Dialogprozess_5Fragen_MIK.pdf
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August 2019

Artikel im Südkurier vom 26.08.2019

 

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Pressegespräch mit dem Südkurier
Meersburger Initiativ-Kreis will dreispurigen B-31-Ausbau
Regionalplan: Wenig neue Flächen für Verkehr in Anspruch nehmen
Mitglieder sehen sich daher in ihren Forderungen bestätigt
Meersburg_ Dreispuriger B-31-Ausbau_ Mee
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JULI 2019

Offener Brief des MIK an den Landrat des Bodenseekreises wegen der Demonstrationsveranstaltung am 21.07.2019 in Hagnau 

 

 

 

 

 

Offener Brief

 

 

 

Sehr geehrter Herr Landrat Wölfle,

 

 

 

mit Verwunderung und Unverständnis haben wir Ihre Entscheidung zur Kenntnis genommen, den Bürgerinitiativen aus Hagnau, Immenstaad und Stetten eine dreistündige Totalsperrung der B 31 in Hagnau zu Durchsetzung der C 1.1 – Variante zu erlauben, die Hagnau überhaupt nicht und Immenstaad sowie Stetten nur unwesentlich berührt, dafür aber Markdorf/Ittendorf und Meersburg umso mehr..

 

Auch wir halten das Demonstrationsrecht für ein hohes Gut. Doch sollte dabei die Verhältnismäßigkeit gegen über den Einschränkungen abgewogen werden, die Unbeteiligte dadurch erfahren.

 

Unserer Meinung nach ist diese in diesem Fall nicht gewahrt: Denn die Aktion dient dazu, Druck auf das Regierungspräsidium Tübingen (RPT) auszuüben, eine bestimmte Trassenvariante, nämlich die C 1.1 – Variante schon jetzt verbindlich festzulegen, ohne die laufenden Untersuchungen abzuwarten.

 

Wie Sie wissen, werden derzeit in drei Korridoren mögliche Trassen ergebnisoffen untersucht. Erst nach einem auch für alle Beteiligten transparenten Abwägungsprozess wird das RPT eine Linie vorschlagen, die sicherlich auch nicht konfliktfrei ist. In diesem Stadium der Planung eine der Hauptverkehrsachsen am Bodensee für mehrere Stunden zu sperren und unbeteiligte Verkehrsteilnehmer und Anwohner in Geiselhaft zu nehmen, halten wir für völlig überzogen. Denn nach Aussage der Hagnauer Organisatoren geht es bei der geplanten Aktion nicht um Grundsätzliches oder überörtlich Relevantes, sondern einzig um die Mobilisierung der eigenen Bevölkerung für die C 1.1 – Trasse.

 

Wir bedauern, dass Sie es als verantwortliche Genehmigungsbehörde zulassen, dass eines publikums- und pressewirksamen Effekts wegen viele unbeteiligte Verkehrsteilnehmer an diesem Tag mehrere Stunden im Stau stehen müssen und die Anwohner von Ittendorf, Markdorf und Kluftern durch den Umleitungsverkehr noch zusätzlich belastet werden. Sie schaffen dadurch einen Präzedenzfall, der ähnliche Aktionen im weiteren Verlauf des Planungsprozesses provoziert.

 

Außerdem wird durch diese Aktion der Dialogprozess ad absurdum geführt, der gerade zum Austausch von Information, Argumenten und zu sachbezogener Diskussion eingeführt wurde, um später eine größtmögliche Akzeptanz der vom RPT vorgeschlagenen Linie in der Bevölkerung zu werben. Dazu trägt eine solche Demonstration mit einseitiger Information und Vorfestlegung sicherlich nicht bei.

 

Wir bitten Sie deshalb, Ihre Genehmigung einer dreistündigen Totalsperrung der B 31 nochmals zu überdenken und auf ein den Zweck angemessenes Maß zu beschränken.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Rudolf Landwehr, Bürgermeister a.D.

 

Dr. Hans-Heinrich Gerth

 

Mai 2019

Resolution des Meersburger Gemeinderats zur Anzahl der Fahrspuren

 

Der Gemeinderat Meersburg beschließt diese Resolution:

 

Der Meersburger Gemeinderat fordert für die Trasse der B 31 neu zwischen Immenstaad und Meersburg eine dreispurige Trasse und nicht einen autobahnähnlichen 4spurigen Ausbau.

 

Begründung:

 

Das Regierungspräsidium Tübingen plant in allen bisher diskutierten Trassenkorridoren eine autobahnähnliche, 4spurige Straße mit dem Querschnitt RQ 28. Der Gemeinderat lehnt eine solche Planung aus Klima- und Umweltschutzgründen ab. Eine 4spurige Trasse würde wertvolle landwirtschaftlich und touristisch genutzte Flächen am nördlichen Bodenseeufer vernichten. Deshalb setzt sich der Gemeinderat für eine max. 3spurige Trasse (RQ 15,5) ein und lehnt es ab, mehr Landschaft als unbedingt notwendig dem motorisierten Individualverkehr (MIV) zu opfern.

 

Meersburg, den 14. Mai 2019

 

Die Gemeinderäte

 

 

 

Offener Brief an den Verkehrsminister des Landes BW Winfried Hermann

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2019-05-06-AG B31 Ausbau an VM Hermann.d
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Powerpointpräsentation anlässlich der Informationsveranstaltung des MIK am 08.05.2019 im Wein- und Kulturzentrum des Winzervereins Meersburg:

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Präsentation Info-Abend 8.5.19.pptx
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April 2019

Beitrag des Mik im Mitteilungsblatt der Stadt Meersburg

 

B 31 neu – Bodenseeautobahn durch die Hintertür?

 

 

 

Vor vielen Jahren wurde die Bodenseeautobahn A 98 im Hinterland des Bodensees durch Politiker und einen Bürgerentscheid verhindert. Nun soll diese nach den Vorstellungen der Straßenplaner zumindest zwischen dem Friedrichshafener Riedlepark-Tunnel im Osten und Überlingen im Westen Wirklichkeit werden und zwar gleichgültig, welche der vorgestellten Trassenvarianten zwischen Immenstaad und Überlingen schließlich zur Ausführung gelangen. So jedenfalls war die Botschaft in den letzten Sitzungen der Gremien des Dialogprozesses.

 

Denn nach Aussage der Verkehrsgutachter und Straßenplaner schreiben die Vorschriften für Bundesstraßen bei der zu erwarteten Verkehrsbelastung eine zweistreifige (vier Fahrbahnen) Straße mit Mittelstreifen und Standspuren mit einer Gesamtstraßenbreite von 28 m vor, zuzüglich der notwendigen Böschungen.

 

Die Verkehrsbelastung hat der Verkehrsgutachter auf Grund eines Prognosemodells bis 2035 errechnet, in das u. a. der Istzustand, die allgemeine Verkehrsentwicklung in Deutschland und die von den Städten und Gemeinden der Region geplanten Zuwächse an Gewerbe- und Siedlungsflächen eingegangen sind. Doch trotz aller ausgeklügelter Modellierung kann niemand mit Sicherheit voraussagen, wie sich der Verkehr hier am Bodensee in den nächsten 15 Jahren entwickelt. Das zeigt auch die Vergangenheit, in der die prognostizierten Verkehrszahlen für den damaligen Planfall 7.5 von den tatsächlichen beträchtlich nach oben abgewichen sind.

 

Die jetzt vorgelegten Zahlen können jene Umbrüche überhaupt noch nicht berücksichtigen, die in den nächsten Jahren das Verkehrsgeschehen massiv beeinflussen werden: Denn nach Aussagen von Politik und Wissenschaft muss der Straßenverkehr  erheblich reduziert werden, um nur annähernd die angestrebten Klimaziele zu erreichen, zu denen sich Deutschland international verpflichtet hat. Ein Umsteuern auf diesem Gebiet wird deshalb nur mit einer drastischen Änderung unseres Mobilitätsverhaltens möglich sein.

 

In dieser Zeit des Umbruchs noch eine autobahnbreite Straße am Bodenseeufer zu planen und bauen zu wollen, ist nicht nachvollziehbar.

 

Natürlich steht außer Frage, dass die vom Verkehr belasteten Gemeinden entlastet werden müssen. Aber ist dafür unbedingt gleich eine „Kurz-Autobahn“ von nur ca. 30 km Länge  notwendig, zumal diese an den Anknüpfungsenden in Überlingen in eine dreispurige und in Friedrichshafen in eine zweispurige Straße übergeht?

 

Da auch der Entlastungseffekt für das Hinterland durch die beabsichtigte Bündelungswirkung der B 31 neu selbst bei den Prognosezahlen relativ bescheiden ausfällt (zumal sich die Strecke Ravensburg – Friedrichhafen bei der B 30 neu durch die weiträumige Umfahrung von Meckenbeuren bis nach Tettnang erheblich verlängert), wiegt diese bei weitem nicht den immensen Flächenverbrauch in unserer Region auf. Vielmehr ist zu erwarten, dass nach der Beseitigung der Engpässe diese Strecke zusätzlichen Ost-West-Transitverkehr anzieht und damit unsere Umwelt noch mehr belastet.

 

Deshalb fordert der MIK alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, gegen den autobahnmäßigen Ausbau der B 31 neu zu protestieren!

 

Gelegenheit dazu bietet die in Kürze anstehende Kommunal- und Europawahl, um von den Kandidatinnen und Kandidaten sowie den Parteien eine eindeutige Positionierung zur geplanten „Bodenseeautobahn“ zu verlangen. Außerdem bietet der Wahlkampf eine gute Gelegenheit, die angereiste Politprominenz aus Bund und Land auf dieses Thema anzusprechen und dafür zu sensibilisieren. Denn es besteht die Gefahr, dass vor unserer Nase für die Zukunft eine Straße der Vergangenheit geplant und gebaut wird.

 

Es lohnt sich, für den Erhalt unserer Landschaft auch im Sinn der nachfolgenden Generationen zu kämpfen, auch wenn wir damit Abstriche am Komfort einer ungehinderten automobilen Fortbewegung in Kauf nehmen müssen. Deshalb fordert der MIK eine maximal dreispurige      B 31 neu auf welcher Trasse auch immer!

 

Der MIK lädt die Bürgerschaft schon jetzt zu einer Informationsveranstaltung ein. Sie findet statt am:

 

Mittwoch, den 08. Mai 2019 um 19:00 Uhr im Wein- und Kulturzentrum (Winzerverein)

 

Dort soll dann über die neuesten Entwicklungen bei der Planung der B 31 neu ausführlich berichtet werden.

 

 

 

Rudolf Landwehr

 

Dr. Hans-Heinrich Gerth

 

Februar 2019

Argumente des MIK für ein Ausbau der B 31 neu auf der alten Trasse

 

(Posterpräsentation anlässlich der Informationsveranstaltungen des Regierungspräsidiums Tübingen am 12. und 25.02.2019 in Markdorf)

 

Wir sind für den Ausbau der bestehenden B31-Trasse, weil wir ….

  • in Meersburg bereits eine Umgehungsstraße haben, die ausgebaut werden kann,
  • eine Verkehrsentlastung von Hagnau, Immenstaad und Stetten befürworten,
  • für einen minimalen Landschaftsverbrauch sind:
  • keine zwei parallelen Straßen im Abstand von einem Kilometer brauchen
  • maximal 3 Spuren für ausreichend halten,
  • keine zweite Fährezufahrt auf Meersburger Gemarkung wollen,
  • fordern, dass jede Gemeinde einen angemessenen Beitrag zur Lösung des regionalen Verkehrsproblems leisten sollte (entsprechend ihren Entwicklungs- und Entlastungwünschen),
  • eine Mobilität mit einem verbesserten ÖNPV befürworten,
  • bei der Planung neue demographische Entwicklungen und ein verändertes Mobilitätsverhalten berücksichtigen müssen,
  • eine weitere Zerschneidung der Landschaft vermeiden wollen (Trennung Meersburgs von seinen Gemeindeteilen Riedetsweiler, Baitenhausen, Schiggendorf),
  • für die Erhaltung der Meersburger Kultur- und Erholungslandschaft sind,
  • kein wertvolles Meersburger Rebland vernichten wollen.

 

4 Mythen gegen die Ausbauvariante der B 31 neu.

 

1. Es müssen 4 Spuren sein.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) sieht für Fernstraßen (EKL1: reine Autostraßen) eine Planungsgeschwindigkeit von 110 km/Std und

3 Fahrstreifen vor (Ausbaubreite 15,5 m). Das ist für die B31 neu ausreichend!

 

2. Der Flächenverbrauch ist bei der Ausbauvariante genau so groß wie bei einer zusätzlichen Straße, da eine parallele Straße für Landwirtschaft, ÖPNV und Radfahrer notwendig ist.

Zwischen Meersburg und Immenstaad besteht bereits in weiten Teilen eine parallele leistungsfähige Straße (Meersburg-Hagnau, Hagnau-Kirchberg. Immenstaad). Zwischen Meersburg und Hagnau wurden auf dieser Ausweichverkehre von ca. 1000 KFZ gemessen (lt. Hagnauer Initiative). Der nördliche Radweg an der Bundestraße kann entfallen und für eine 3. Spur genutzt werden, da der Radverkehr schon heute weitgehend auf der Parallelstraße abgewickelt wird.

 

3. Längere Bauzeit beim Ausbau belastet die Anwohner übermäßig

Da der Ausbau abschnittsweise erfolgen wird, ist die zeitliche Lärmbelastung für einzelne Streckenabschnitte absehbar und bezogen auf die Lebensdauer der neuen Straße zumutbar, die für mind. die nächsten 2-3 Generationen gebaut wird.

 

4. Naturschutz geht vor Menschenschutz

Naturschutz dient dem Menschen! Eine Verarmung der Tier- und Pflanzenwelt bedroht auch die Lebensgrundlagen des Menschen. Durch den intensiven Obstbau- und Weinkulturen ist die Tier- und Pflanzenwelt in unserer Region schon jetzt verarmt. Deshalb müssen ihre letzten Rückzuggebiete in dieser Region geschützt bleiben und nicht dem Straßenbau geopfert werden.


Juni 2018

Beitrag des MIK im Gemeindemitteilungsblatt in der KW 26:

 

Liebe Mitglieder,

liebe Bürgerinnen und Bürger,

eine gut aufgemachte sechsseitige Infobroschüre des „Bündnisses B 31 neu pro 7.5 plus“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die dort favorisierte Autobahn-Trasse 7.5 fast ausschließlich zu Lasten Meersburgs und Ittendorfs geht. Sie zeigt aber auch, dass die Gegner der von uns vorgeschlagenen Ausbauvariante weder kompromissbereit sind noch sich scheuen, mit Falschaussagen und Halbwahrheiten zu argumentieren. Denn obwohl sich jeder anhand von detaillierten Plänen ein Bild vom 7.5-Trassenverlauf machen kann, bestehen für die übrigen Trassenvorschläge, wie auch von der Ausbaulösung, nur Eddingstriche auf der Landkarte, von denen in den nächsten Monaten die sinnvollsten durch Straßenplaner untersucht werden sollen. Deshalb haben der MIK und die in der AG „Ausbau“ zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen und Verbände von Anfang an betont, dass nur bei Vorliegen einer entsprechend detaillierten Planung der verschiedenen Trassenvarianten eine Abwägung der Vor- und Nachteile möglich ist. Mit aus der Luft gegriffenen Zahlen über angeblich beträchtliche Landverluste der Winzer und Obstbauern bei Verwirklichung der Ausbauvariante lassen sich vielleicht Stimmung machen und Ängste schüren. Sie entbehren aber so lange der Realität, bis der Umfang einer Ausbaulösung mit Hagnauer Tunnel auf dem Tisch liegt.

 

Bagatellisiert werden in der Infoschrift außerdem die massiven Verluste der Meersburger Winzer, obwohl durch die 7.5-Trasse hier eine der wertvollsten Reblagen der Region zerstört würde. Es ist erstaunlich, dass der Hagnauer Winzerverein den Meersburger Winzern das zumuten will, wovor er die eigenen Winzer zu schützen glaubt. Oder will er damit einen regionalen Konkurrenten bewusst schwächen?

 

Der MIK und seine Unterstützer werden sich weiterhin für eine Trassenführung der B 31 neu einsetzen, die wenig lärmbelastend als auch umwelt- und flächenschonend für alle Anwohner – von Meersburg über Stetten und Hagnau bis Immenstaad – ist. Deshalb sollte ihre Dimensionierung dem tatsächlichen Verkehr angemessen sein. Wir wollen vor allem nicht noch mehr Verkehr an den See ziehen als die Region verkraften kann. Deshalb halten wir eine seenahe „Autobahn“, wie in der Infobroschüre gefordert, für völlig überzogen.

 

Auch mit einer dreispurigen Ausbaulösung, die auch von den Meersburger Winzern und Obstbauern – nach dem Umgehungsstraßen-Ausbau in den 80er Jahren – bereits das 2. Mal große Opfer verlangt, lassen sich unsere regionalen Verkehrsprobleme lösen. Davon sind wir überzeugt. Es wäre zu wünschen, wenn sich die Nachbargemeinden über einen fairen Lastenausgleich bei der B 31 neu verständigen könnten. Der MIK ist bereit, dabei mitzuwirken.

 

 

 

Im Auftrag des Meersburger Initiativ Kreises:

 

Rudolf  Landwehr                  Dr. Hans-Heinrich Gerth

 


Mai 2018

Power Point Präsentation anlässlich eines Fachgesprächs mit Abgeordneten der SPD-Landtags- und Kreistagsfraktion am 02.05.2018 in Hagnau.

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Präsentation SPD 02.05.18 pptx.pptx
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November 2017

PowerPoint Präsentation anlässlich unserer Informationsveranstaltung am 29.11.2017

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Präsent. Infoveranst. 29.11.17 opt[1290]
Microsoft Power Point Präsentation 5.8 MB


Allgemeine Information zum Fortgang der Planung

Die Informationsseite des Regierungspräsidiums Tübingen zur Planung der B 31 neu

http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/dokumente