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Februar 2019

Argumente des MIK für ein Ausbau der B 31 neu auf der alten Trasse

 

(Posterpräsentation anlässlich der Informationsveranstaltungen des Regierungspräsidiums Tübingen am 12. und 25.02.2019 in Markdorf)

 

Wir sind für den Ausbau der bestehenden B31-Trasse, weil wir ….

  • in Meersburg bereits eine Umgehungsstraße haben, die ausgebaut werden kann,
  • eine Verkehrsentlastung von Hagnau, Immenstaad und Stetten befürworten,
  • für einen minimalen Landschaftsverbrauch sind:
  • keine zwei parallelen Straßen im Abstand von einem Kilometer brauchen
  • maximal 3 Spuren für ausreichend halten,
  • keine zweite Fährezufahrt auf Meersburger Gemarkung wollen,
  • fordern, dass jede Gemeinde einen angemessenen Beitrag zur Lösung des regionalen Verkehrsproblems leisten sollte (entsprechend ihren Entwicklungs- und Entlastungwünschen),
  • eine Mobilität mit einem verbesserten ÖNPV befürworten,
  • bei der Planung neue demographische Entwicklungen und ein verändertes Mobilitätsverhalten berücksichtigen müssen,
  • eine weitere Zerschneidung der Landschaft vermeiden wollen (Trennung Meersburgs von seinen Gemeindeteilen Riedetsweiler, Baitenhausen, Schiggendorf),
  • für die Erhaltung der Meersburger Kultur- und Erholungslandschaft sind,
  • kein wertvolles Meersburger Rebland vernichten wollen.

 

4 Mythen gegen die Ausbauvariante der B 31 neu.

 

1. Es müssen 4 Spuren sein.

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) sieht für Fernstraßen (EKL1: reine Autostraßen) eine Planungsgeschwindigkeit von 110 km/Std und

3 Fahrstreifen vor (Ausbaubreite 15,5 m). Das ist für die B31 neu ausreichend!

 

2. Der Flächenverbrauch ist bei der Ausbauvariante genau so groß wie bei einer zusätzlichen Straße, da eine parallele Straße für Landwirtschaft, ÖPNV und Radfahrer notwendig ist.

Zwischen Meersburg und Immenstaad besteht bereits in weiten Teilen eine parallele leistungsfähige Straße (Meersburg-Hagnau, Hagnau-Kirchberg. Immenstaad). Zwischen Meersburg und Hagnau wurden auf dieser Ausweichverkehre von ca. 1000 KFZ gemessen (lt. Hagnauer Initiative). Der nördliche Radweg an der Bundestraße kann entfallen und für eine 3. Spur genutzt werden, da der Radverkehr schon heute weitgehend auf der Parallelstraße abgewickelt wird.

 

3. Längere Bauzeit beim Ausbau belastet die Anwohner übermäßig

Da der Ausbau abschnittsweise erfolgen wird, ist die zeitliche Lärmbelastung für einzelne Streckenabschnitte absehbar und bezogen auf die Lebensdauer der neuen Straße zumutbar, die für mind. die nächsten 2-3 Generationen gebaut wird.

 

4. Naturschutz geht vor Menschenschutz

Naturschutz dient dem Menschen! Eine Verarmung der Tier- und Pflanzenwelt bedroht auch die Lebensgrundlagen des Menschen. Durch den intensiven Obstbau- und Weinkulturen ist die Tier- und Pflanzenwelt in unserer Region schon jetzt verarmt. Deshalb müssen ihre letzten Rückzuggebiete in dieser Region geschützt bleiben und nicht dem Straßenbau geopfert werden.


Juni 2018

Beitrag des MIK im Gemeindemitteilungsblatt in der KW 26:

 

Liebe Mitglieder,

liebe Bürgerinnen und Bürger,

eine gut aufgemachte sechsseitige Infobroschüre des „Bündnisses B 31 neu pro 7.5 plus“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die dort favorisierte Autobahn-Trasse 7.5 fast ausschließlich zu Lasten Meersburgs und Ittendorfs geht. Sie zeigt aber auch, dass die Gegner der von uns vorgeschlagenen Ausbauvariante weder kompromissbereit sind noch sich scheuen, mit Falschaussagen und Halbwahrheiten zu argumentieren. Denn obwohl sich jeder anhand von detaillierten Plänen ein Bild vom 7.5-Trassenverlauf machen kann, bestehen für die übrigen Trassenvorschläge, wie auch von der Ausbaulösung, nur Eddingstriche auf der Landkarte, von denen in den nächsten Monaten die sinnvollsten durch Straßenplaner untersucht werden sollen. Deshalb haben der MIK und die in der AG „Ausbau“ zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen und Verbände von Anfang an betont, dass nur bei Vorliegen einer entsprechend detaillierten Planung der verschiedenen Trassenvarianten eine Abwägung der Vor- und Nachteile möglich ist. Mit aus der Luft gegriffenen Zahlen über angeblich beträchtliche Landverluste der Winzer und Obstbauern bei Verwirklichung der Ausbauvariante lassen sich vielleicht Stimmung machen und Ängste schüren. Sie entbehren aber so lange der Realität, bis der Umfang einer Ausbaulösung mit Hagnauer Tunnel auf dem Tisch liegt.

 

Bagatellisiert werden in der Infoschrift außerdem die massiven Verluste der Meersburger Winzer, obwohl durch die 7.5-Trasse hier eine der wertvollsten Reblagen der Region zerstört würde. Es ist erstaunlich, dass der Hagnauer Winzerverein den Meersburger Winzern das zumuten will, wovor er die eigenen Winzer zu schützen glaubt. Oder will er damit einen regionalen Konkurrenten bewusst schwächen?

 

Der MIK und seine Unterstützer werden sich weiterhin für eine Trassenführung der B 31 neu einsetzen, die wenig lärmbelastend als auch umwelt- und flächenschonend für alle Anwohner – von Meersburg über Stetten und Hagnau bis Immenstaad – ist. Deshalb sollte ihre Dimensionierung dem tatsächlichen Verkehr angemessen sein. Wir wollen vor allem nicht noch mehr Verkehr an den See ziehen als die Region verkraften kann. Deshalb halten wir eine seenahe „Autobahn“, wie in der Infobroschüre gefordert, für völlig überzogen.

 

Auch mit einer dreispurigen Ausbaulösung, die auch von den Meersburger Winzern und Obstbauern – nach dem Umgehungsstraßen-Ausbau in den 80er Jahren – bereits das 2. Mal große Opfer verlangt, lassen sich unsere regionalen Verkehrsprobleme lösen. Davon sind wir überzeugt. Es wäre zu wünschen, wenn sich die Nachbargemeinden über einen fairen Lastenausgleich bei der B 31 neu verständigen könnten. Der MIK ist bereit, dabei mitzuwirken.

 

 

 

Im Auftrag des Meersburger Initiativ Kreises:

 

Rudolf  Landwehr                  Dr. Hans-Heinrich Gerth

 


Mai 2018

Power Point Präsentation anlässlich eines Fachgesprächs mit Abgeordneten der SPD-Landtags- und Kreistagsfraktion am 02.05.2018 in Hagnau.

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Präsentation SPD 02.05.18 pptx.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 2.5 MB

November 2017

PowerPoint Präsentation anlässlich unserer Informationsveranstaltung am 29.11.2017

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Präsent. Infoveranst. 29.11.17 opt[1290]
Microsoft Power Point Präsentation 5.8 MB

September 2017

Download
Kriterien für eine gute Trasse abgest Ve
Microsoft Word Dokument 1.9 MB

Allgemeine Information zum Fortgang der Planung

Die Informationsseite des Regierungspräsidiums Tübingen zur Planung der B 31 neu

http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/dokumente